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Asonu Ukulele

Victor Jofre von Asonu fertigt tahitianische Ukulelen in Handarbeit. Entwickelt hat sich diese Sonderform der Ukulele im südlichen Pazifikraum – und dort ist sie sprichwörtlich tonangebend. Weiter unten erfährst du mehr darüber, was Tahiti-Ukulelen besonders macht.

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Victor Jofre beim Bauen und Spielen seiner Tahitit-Ukulelen von Asonu

Erfahre mehr über die tahitianische Ukulele

Tahitianische Ukulelen von Asonu

Polynesischer Rhythmus

Der tahitianischen Ukulele kommt in ihrer Musikwelt eine besondere Rolle zu: ihr lebendiger, höherer und durchsetzungsfähiger Klang prädestiniert sie geradezu als Rhythmus- und Akkordinstrument, dass den Puls der Musik antreibt und ihr einen fröhlichen, dynamischen Grundcharakter verleiht. Das mündet nicht nur in den typischen, schnellen Hüftbewegungen der Tänzer:innen sondern führt das gesamte Ensemble musikalisch an.

Tahiti-Ukulelen haben meist 8 Saiten, die üblicherweise die gleiche Saitenstärke aufweisen und ebenfalls GCEA gestimmt sind, allerdings eine Oktave höher, was für ein ingesamt höheres, dynamisches Klangbild sorgt. Doch musikalisch ist diese Sonderform der Ukulele vielseitig: Wenn Victor sie spielt, klingt sie sogar fast ein bisschen sphärisch.

Victor Jofre von Asonu in seiner Werkstatt für tahitianische Ukulelen

Eine besondere Bauweise

Victor Jofre baut seine Asonu-Ukulelen in Chile, vorwiegend aus regionalem Massivholz und in Handarbeit, wie bei tahitianischen Ukulelen üblich. Im Gegensatz zur hawaiianischen Schwester haben Tahiti-Ukulelen keinen geschlossenen Korpus mit Schallloch auf der Vorderseite und auch ihre generelle Form und Bauart unterscheidet sich von der hawaiianischen Ukulele - ihre massive Bauweise macht sie deutlich schwerer. Tahitinianische Ukulelen sind ebenfalls GCEA gestimmt, allerdings eine Oktave höher und oft doppelt besaitet mit Angelschnur – ohne Witz – derselben Stärke.